Freitagabend, sechs Uhr. Die Schlange ist lang, an der Theke stellt ein Kunde eine Flasche Mineralwasser hin und bezahlt mit einem großen Schein. Dabei tippt er auf seinem Handy herum, drängt, weil er gleich weitermuss, und fragt, ob er das Wechselgeld in kleineren Scheinen haben könne. Die Verkäuferin gibt schnell heraus, der Schein landet in der Kasse. Beim Abschluss stimmt alles – doch zwei Tage später gibt die Bank den Umschlag mit einem Schein weniger zurück.
In den meisten Läden ist Falschgeld ein seltener Gast, und genau das macht es gefährlich: Niemand rechnet damit, niemand hat geübt, worauf man achten muss, und niemand weiß, was man sagen soll. Und wenn doch einmal ein falscher Schein durchrutscht, fehlt er nicht beim Gewinn, sondern in der Kasse, und zwar in voller Höhe. Vielerorts ersetzt diesen Schaden niemand, weder die Bank noch die Versicherung.
In diesem Artikel gehen wir durch, wann das Risiko höher ist, welche Sicherheitsmerkmale die meisten modernen Banknoten haben und wie Sie diese an der Theke in wenigen Sekunden prüfen. Wir zeigen, was Sie dem Kunden bei einem verdächtigen Schein sagen, was zu tun ist, wenn es erst beim Abschluss oder bei der Einzahlung auf der Bank auffällt, wie viel Umsatz es braucht, um einen falschen Schein auszugleichen, und wie Sie Ihr Team darauf vorbereiten. Die genauen Sicherheitsmerkmale unterscheiden sich je nach Währung und Banknotenserie; lernen Sie die Ihrer Währung deshalb anhand der offiziellen Beschreibung der ausgebenden Zentralbank. Die Schritte des Schichtabschlusses behandelt Schichtabschluss und Kassensturz, Schritt für Schritt, den sicheren Umgang mit Bargeld Sicherheit im Laden: Bargeld, Ladenschluss, Abendschicht und Überfall.
Warum Sie das an der Theke regeln sollten
Für einen kleinen Laden ist Falschgeld kein Fall für Ermittlungen, sondern eine Routine an der Theke. Ziel ist nicht, aus Ihrer Verkaufskraft eine Expertin zu machen, sondern dass sie jeden größeren Schein auf die gleiche Weise und in der gleichen Reihenfolge prüft und weiß, was zu tun ist, wenn etwas nicht stimmt. Dafür braucht es kein teures Gerät, nur etwas Übung und ein paar klare Regeln.
- Der volle Betrag ist weg. Ein falscher Schein nimmt Ihnen nicht die Marge, sondern seinen Nennwert. Und wenn der Kunde einen kleinen Einkauf damit bezahlt hat, haben Sie ihm auch noch echtes Wechselgeld herausgegeben.
- Den Schaden ersetzt meist niemand. Die Bank schreibt einen falschen Schein nicht gut, und die meisten Versicherungen decken ihn auch nicht. Was durchgerutscht ist, ist der Verlust des Ladens.
- Weitergeben ist nicht drin. Fast überall ist es verboten, einen Schein, den man als falsch erkannt hat, wieder in Umlauf zu bringen – auch wenn man ihn selbst so bekommen hat.
- Vertrauen im Team. Ein ungeklärter Fehlbetrag in der Kasse bringt schnell die Verkaufskraft in Verdacht. Wenn alle wissen, was zu prüfen ist und welche Regel gilt, gibt es weniger Streit.
- Fälscher suchen die Schwachstelle. Wo offensichtlich jeder große Schein geprüft wird, versuchen sie ihr Glück seltener.
Wann das Risiko höher ist
Ein falscher Schein kommt selten an einem ruhigen Morgen aus der Hand eines Stammkunden. Viel wahrscheinlicher kommt er, wenn die Verkaufskraft keine Zeit zum Hinsehen hat. Wenn Sie diese Situationen kennen, sind Sie genau dann aufmerksamer, wenn es am meisten zählt.
- Stoßzeiten und lange Schlangen. Ist die Schlange ungeduldig, will die Verkaufskraft schneller werden, und der Schein landet ungeprüft in der Kasse.
- Abends, bei schlechtem Licht. Bei schwächerem Licht sind Farben und Wasserzeichen schwerer zu erkennen, und am Ende des Tages ist auch die Aufmerksamkeit müder.
- Feiertagsgeschäft und Markttage. Es gibt mehr Bargeld, mehr unbekannte Kunden, und alle haben es eilig.
- Großer Schein für einen kleinen Einkauf. Bezahlt jemand einen Kaugummi oder eine Flasche Wasser mit dem größten Schein, ist das Wechselgeld echtes Geld – das ist eines der häufigsten Muster bei Leuten, die mit Falschgeld zahlen.
- Allein an der Theke. Wenn niemand da ist, den man um Hilfe bitten kann, lässt sich die Situation schwerer anhalten, und der Druck ist größer.
- Neue Verkaufskraft oder Aushilfe. Wer noch nicht weiß, worauf zu achten ist, und sich nicht traut, etwas zu sagen, ist das leichteste Ziel.
Auch die typischen Tricks setzen auf Ablenkung, nicht auf einen perfekten Schein. Der Kunde drängt, redet, stellt Fragen, oder eine zweite Person lenkt Ihre Aufmerksamkeit ab. Oft überlegt er es sich mitten im Bezahlen anders, will das Wechselgeld in anderen Scheinen oder bittet Sie, einen großen Schein in kleinere zu wechseln. Verdächtig ist auch, wenn jemand mehrere kleine Einkäufe nacheinander mit großen Scheinen bezahlt oder ein Bündel auffällig neuer Scheine mit fortlaufenden Nummern hervorholt. Nichts davon ist ein Beweis – viele ehrliche Kunden haben es eilig –, aber es sind Zeichen dafür, dass Sie jetzt zweimal hinsehen sollten.
Bittet ein unbekannter Kunde, ohne etwas zu kaufen, um Wechselgeld, oder tauscht er beim Bezahlen ständig die Scheine, gilt die einfachste Regel: immer nur ein Bargeldvorgang an der Theke. Erst den Schein nehmen und prüfen, das Wechselgeld herausgeben, die Schublade schließen – und erst dann über etwas anderes reden. Wird der Kunde dabei ungeduldig, ist auch das ein Zeichen.
Sicherheitsmerkmale von Banknoten – was Sie an der Theke prüfen können
Die meisten modernen Banknoten tragen die gleichen Arten von Sicherheitsmerkmalen, auch wenn sie von Währung zu Währung anders aussehen. Manche fühlen Sie mit dem Finger, manche sehen Sie, wenn Sie den Schein gegen das Licht halten, und manche verändern sich erst, wenn Sie ihn kippen. Fälschungen ahmen oft ein oder zwei Merkmale nach, aber selten alle und selten in guter Qualität. Es geht also nicht darum, nach einem Zeichen zu suchen, sondern mehrere Merkmale zusammen zu prüfen.
| Merkmal | So prüfen Sie es | Beim echten Schein | Verdächtig, wenn |
|---|---|---|---|
| Das Material | In die Hand nehmen, leicht biegen | Griffiges, leicht raues, knisterndes Papier oder glattes, biegsames Polymer | Weich, schlaff, glänzend oder wachsartig, knittert leicht |
| Erhabener Druck | Mit dem Finger über Schrift, Zahlen oder Porträt fahren | Unter dem Finger deutlich ertastbar | Völlig glatt oder nur am Rand rau |
| Wasserzeichen | Gegen das Licht halten | Erscheint mit hellen und dunklen Abstufungen, von beiden Seiten sichtbar | Aufgedruckt, scharfkantig oder auch ohne Gegenlicht sichtbar |
| Sicherheitsfaden | Gegen das Licht halten | Eine dunkle, durchgehende Linie im Schein, oft mit winziger Schrift | Fehlt, ist unterbrochen oder nur auf die Oberfläche gedruckt |
| Durchsichtsregister oder durchsichtiges Fenster | Gegen das Licht halten | Die Muster auf Vorder- und Rückseite ergänzen sich exakt; beim Polymerschein ein sauberes, klares Fenster | Die beiden Seiten passen nicht zusammen, das Fenster ist trüb oder aufgeklebt |
| Farbwechselndes Merkmal | Kippen | Die Farbe der Zahl oder des Symbols wechselt, oder ein Lichtbalken wandert darüber | Immer die gleiche Farbe, es glitzert nur |
| Hologramm oder Folienstreifen | Kippen | Das Bild wechselt, bewegt sich, glänzt scharf | Ein flacher Silberstreifen, der sich nicht verändert oder abblättert |
| Mikroschrift und Druckschärfe | Genau hinsehen, mit einer Lupe | Winzige, aber lesbare Buchstaben, scharfe Linien | Verschwommene Punkte, unlesbare Buchstaben |
Die zuverlässigste Methode ist immer noch der Vergleich. Wirkt ein Schein verdächtig, legen Sie einen Schein desselben Werts daneben, der sicher echt ist, und sehen Sie sich beide nacheinander an: Unterschiede bei Material, Druck, Farben und Wasserzeichen fallen so viel stärker auf als aus dem Gedächtnis. Auch ein paar einfache Hilfsmittel helfen dabei, aber keines ersetzt Ihre Hände und Augen.
| Hilfsmittel | Was es zeigt | Worauf achten |
|---|---|---|
| UV-Lampe | Das Papier eines echten Scheins leuchtet unter UV-Licht meist nicht, die eingebetteten Fasern und Markierungen leuchten aber farbig auf | Die meisten Fälschungen reagieren anders, aber auch eine gute Nachahmung kann eine UV-Markierung zeigen. Entscheiden Sie nur zusammen mit Fühlen und Gegenlicht. |
| Lupe | Die Mikroschrift und die Druckschärfe | Zu Stoßzeiten langsam; eher für eine zweite, gründlichere Prüfung geeignet. |
| Ein Schein, der sicher echt ist | Jeden Unterschied bei Material, Farbe und Druck | Kostet nichts und ist immer zur Hand. Außerdem das beste Übungsmittel. |
| Automatisches Banknotenprüfgerät | Prüft mehrere Merkmale gleichzeitig | Nützlich bei viel Bargeld, muss aber auf Ihre Währung eingestellt und aktuell gehalten werden. |
| Prüfstift | Reagiert nur auf bestimmte Papiersorten | Bei vielen Scheinen unzuverlässig, bei Polymer funktioniert er gar nicht. Verlassen Sie sich nicht darauf. |
Fühlen, sehen, kippen: die schnelle Methode für die Theke
An der Theke ist keine Zeit, jedes Merkmal durchzugehen, und das ist auch nicht nötig. Es reicht, jeden größeren Schein in der gleichen Reihenfolge, mit den gleichen Handgriffen zu prüfen. Ist das zur Routine geworden, dauert es fünf bis zehn Sekunden, und der Kunde merkt kaum etwas – außer dass Sie aufmerksam sind. Entscheidend ist, einen Schein nicht ausnahmsweise zu prüfen, denn dann fühlt sich auch der Kunde beschuldigt, sondern immer.
- 11. Die Situation einschätzenWie groß ist der Einkauf, wie groß der Schein, drängt der Kunde, will er das Wechselgeld in kleineren Scheinen? Kommt ein großer Schein mit einem kleinen Einkauf, ist das allein schon ein Grund, langsamer zu machen.
- 22. Den Schein auf die Theke legen, nicht in die KasseDer Schein bleibt auf der Theke oder in Ihrer Hand, bis Sie ihn geprüft und das Wechselgeld herausgegeben haben. So vermischt er sich nicht mit den anderen, und es gibt keinen Streit darüber, mit welchem Schein der Kunde bezahlt hat.
- 33. FühlenNehmen Sie ihn zwischen zwei Finger, fühlen Sie das Material und fahren Sie mit dem Finger über den erhabenen Druck. Fühlt er sich weich, glatt oder wachsartig an, ist das allein schon Grund genug, weiter hinzusehen.
- 44. SehenHalten Sie ihn gegen das Licht und suchen Sie Wasserzeichen, Sicherheitsfaden, Durchsichtsregister oder durchsichtiges Fenster. Diese lassen sich nicht kopieren, nur nachahmen.
- 55. KippenKippen Sie den Schein und achten Sie darauf, ob sich die Farbe des farbwechselnden Merkmals verändert und ob sich das Bild auf dem Hologramm oder Folienstreifen bewegt. Was sich nicht verändert, ist verdächtig.
- 66. Wenn etwas nicht stimmt: langsamer machen und eine Kollegin oder einen Kollegen rufenVergleichen Sie mit einem Schein, der sicher echt ist, halten Sie ihn unter eine UV-Lampe oder lassen Sie Ihre Kollegin oder Ihren Kollegen ebenfalls draufschauen. Ist alles in Ordnung, geben Sie das Wechselgeld heraus und legen den Schein erst dann an seinen Platz in der Kasse.

Die Methode funktioniert, wenn alle sie gleich anwenden und niemand schief angesehen wird, weil er einen Schein genauer prüft. Sagen Sie Ihrem Team: Hier prüfen wir jeden größeren Schein, auch die von Stammkunden und unsere eigenen. So fühlen sich Kunden nicht verdächtigt, und die Verkaufskraft muss nicht abwägen, wessen Schein sie prüft und wessen nicht.
Was tun, wenn ein Schein verdächtig wirkt
Wirkt ein Schein verdächtig, lautet die erste Regel: ruhig bleiben. Der Kunde, der ihn Ihnen gegeben hat, weiß sehr oft selbst nicht, dass er Falschgeld bei sich hat – auch er hat es irgendwo als Wechselgeld bekommen. Beschuldigen Sie ihn, kränken Sie einen ehrlichen Kunden, und haben Sie wirklich einen Fälscher vor sich, verschärfen Sie eine angespannte Situation. Ziel ist nicht, über den Kunden zu urteilen, sondern den verdächtigen Schein aus der Kasse herauszuhalten und dafür zu sorgen, dass niemand zu Schaden kommt.
| Fall | Was Sie sagen | Was Sie nicht sagen oder tun sollten |
|---|---|---|
| Sie sind sich bei einem Schein unsicher | „Einen Moment, den sehe ich mir genauer an – wir prüfen jeden größeren Schein.“ | „Der ist falsch!“ – nicht, solange Sie unsicher sind, und selbst dann nicht laut vor der Schlange. |
| Sie rufen eine Kollegin oder einen Kollegen | „Ich lasse kurz meine Kollegin draufschauen, das ist bei uns so Regel.“ | „Wollten Sie mich reinlegen?“ – der Kunde weiß es höchstwahrscheinlich selbst nicht. |
| Sie bitten um eine andere Zahlungsart | „Diesen Schein kann ich leider gerade nicht annehmen. Können Sie mit Karte oder mit einem anderen Schein bezahlen?“ | „Woher haben Sie dieses Geld?“ – bieten Sie eine Lösung an statt eines Verhörs. |
| Nach den örtlichen Regeln müssen Sie den Schein einbehalten | „Es tut mir leid, diesen Schein kann ich Ihnen nicht zurückgeben; nach den Vorschriften müssen wir ihn zur Prüfung abgeben. Ich notiere, wann und wie wir ihn bekommen haben.“ | Drohen Sie nicht und versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können, etwa dass der Kunde das Geld sicher zurückbekommt. |
| Der Kunde regt sich auf | „Ich verstehe, dass das unangenehm ist. Wir werfen Ihnen nichts vor, wir müssen nur den Schein prüfen.“ | Streiten Sie nicht laut, und ziehen Sie die Wartenden nicht hinein. |
| Der Kunde will den Schein nehmen und gehen | Nichts. Lassen Sie ihn gehen und notieren Sie, was Sie gesehen haben. | Halten Sie ihn nicht fest, versperren Sie ihm nicht den Weg und folgen Sie ihm nicht auf die Straße. |
- Schreiben Sie sofort auf, was Sie wissen: wann es passiert ist, welcher Nennwert, wie viel der Kunde gekauft hat, wie er aussah, ob er allein war, in welche Richtung er ging. Später erinnern Sie sich nicht mehr genau.
- Legen Sie den verdächtigen Schein in einen Umschlag beiseite und fassen Sie ihn so wenig wie möglich an. Legen Sie ihn nicht zurück in die Kasse und geben Sie ihn nicht weiter.
- Hängt eine Kamera über der Theke, notieren Sie die genaue Uhrzeit, damit sich die Aufnahme später leicht finden lässt.
- Sagen Sie der Ladenleitung oder dem Inhaber noch während der Schicht Bescheid, nicht erst beim Abschluss.
- Wird der Kunde bedrohlich, gehen Sie kein Risiko ein: Lassen Sie ihn gehen und tun Sie danach, was die örtlichen Regeln verlangen.
Wenn es erst später auffällt: beim Abschluss oder bei der Einzahlung auf der Bank
Oft fällt es nicht an der Theke auf, sondern später: Beim Schichtabschluss spürt jemand beim Zählen, dass ein Schein seltsam ist, oder die Bank lehnt ihn bei der Einzahlung ab. Dann fehlt in der Kasse der Nennwert des Scheins, und meist ersetzt ihn niemand. Ab hier geht es nicht mehr darum, wie Sie ihn zurückbekommen, sondern wie Sie ihn sauber erfassen, wer ihn trägt und was Sie daraus lernen.
- Erfassen Sie den Fehlbetrag gesondert. Lassen Sie ihn beim Kassensturz nicht in den übrigen Differenzen verschwinden: Notieren Sie dazu, dass es ein Fehlbetrag durch einen falschen Schein ist, welcher Nennwert, an welchem Tag, in welcher Schicht.
- Bewahren Sie den Schein oder die Quittung der Bank auf. Hat die Bank ihn einbehalten, lassen Sie sich das schriftlich bestätigen; ist er bei Ihnen geblieben, legen Sie ihn gesondert beiseite und folgen Sie den örtlichen Regeln.
- Versuchen Sie, ihn zurückzuverfolgen. Fällt er beim Abschluss auf, erinnert sich die Verkaufskraft dieser Schicht vielleicht an die Situation, und Sie können auch die Zahlungen mit großen Scheinen auf den Kameraaufnahmen durchsehen.
- Geben Sie nichts auf bloßen Verdacht wieder aus. Ist ein Schein zweifelhaft, nehmen Sie lieber den Fehlbetrag hin, als ihn wieder in Umlauf zu bringen.

Die heikelste Frage ist, wer den Fehlbetrag trägt. Das sollte nicht am Tag des Fehlbetrags entschieden werden, sondern im Voraus, und alle müssen es wissen. In den meisten Läden ist ein falscher Schein ein Geschäftsrisiko, das der Laden trägt – vor allem, wenn die Verkaufskraft die Regel befolgt und den Schein geprüft hat. Ein Abzug vom Lohn der Verkaufskraft ist vielerorts eingeschränkt oder an strenge Bedingungen geknüpft, auch hier gelten also die örtlichen Regeln und der Arbeitsvertrag. Wenn Sie der Verkaufskraft unüberlegt die Schuld geben, sagt sie beim nächsten verdächtigen Schein nichts mehr, sondern gleicht die Differenz still aus oder verschweigt sie.
„Ein falscher Schein nimmt Ihnen einmal Geld. Wenn Sie der Verkaufskraft die Schuld geben, nimmt er ein zweites Mal etwas: ihr Vertrauen und die Chance, dass sie sich beim nächsten Mal meldet.”
Was Sie ein falscher Schein kostet
Ein falscher Schein fehlt nicht beim Gewinn, sondern in der Kasse, deshalb müssen Sie ein Vielfaches seines Werts verkaufen, um ihn auszugleichen. Rechnen wir in neutralen Einheiten. Die durchschnittliche Marge eines Ladens beträgt 25 Prozent, von je 100 Einheiten Umsatz bleiben also 25 Einheiten Gewinn. Rutscht ein falscher 100-Einheiten-Schein durch, fehlen 100 Einheiten in der Kasse, und damit sie aus dem Gewinn zurückkommen, braucht es 100 / 0,25 = 400 Einheiten Umsatz. Bei einem durchschnittlichen Warenkorb von 8 Einheiten sind das 50 Verkäufe – in einem Laden mit 1600 Einheiten Tagesumsatz ein Viertel der Tagesarbeit.
| Angenommener falscher Schein | Fehlbetrag in der Kasse | Nötig zum Ausgleich (25 % Marge) | Verkäufe bei einem durchschnittlichen Warenkorb von 8 Einheiten |
|---|---|---|---|
| 20 Einheiten | 20 Einheiten | 80 Einheiten Umsatz | 10 Verkäufe |
| 50 Einheiten | 50 Einheiten | 200 Einheiten Umsatz | 25 Verkäufe |
| 100 Einheiten | 100 Einheiten | 400 Einheiten Umsatz | 50 Verkäufe |
| 200 Einheiten | 200 Einheiten | 800 Einheiten Umsatz | 100 Verkäufe |
Rechnet man genauer, hängt der tatsächliche Verlust auch vom Einkauf ab. Angenommen, der Kunde hat mit dem falschen 100-Einheiten-Schein einen Einkauf von 12 Einheiten bezahlt und 88 Einheiten Wechselgeld in echtem Geld bekommen. Der Laden hat die 88 Einheiten echtes Geld und die Ware verloren, deren Einkaufspreis bei 25 Prozent Marge 9 Einheiten beträgt: ein tatsächlicher Verlust von 97 Einheiten, für dessen Ausgleich 97 / 0,25 = 388 Einheiten Umsatz nötig sind. Beim Kassensturz erscheinen dennoch die vollen 100 Einheiten als Fehlbetrag. Gerundet nimmt ein falscher 100-Einheiten-Schein also den Gewinn aus rund 400 Einheiten Umsatz – so viel sind eine UV-Lampe und eine kurze Schulung wert.
Vorbeugen: Schulung, Ordnung in der Kasse, Kamera
Der beste Schutz gegen Falschgeld ist kein Gerät, sondern Routine. Eine Verkaufskraft, die weiß, was sie prüfen muss, und sich traut, etwas zu sagen, ist mehr wert als jedes Gerät. Die Einarbeitung einer neuen Verkaufskraft allgemein behandelt Neue Verkaufskraft in 3 Tagen einarbeiten: eine Anleitung in 7 Schritten; den Teil zum Bargeld sollten Sie dort ergänzen.
- Eine kurze Übung mit einem echten Schein. Zeigen Sie jeder neuen Verkaufskraft, wo die Sicherheitsmerkmale auf den Scheinen Ihrer Währung sitzen, und lassen Sie sie den Schein selbst fühlen, gegen das Licht halten und kippen. Zehn Minuten, und es bleibt jahrelang hängen.
- Die Beschreibung der Zentralbank, ausgedruckt. Legen Sie die offizielle Beschreibung der Sicherheitsmerkmale der ausgebenden Zentralbank unter die Theke, damit jeder im Zweifel nachsehen kann.
- Eine UV-Lampe an der Theke. Eine kleine Lampe ist nicht teuer und macht die zweite Prüfung schnell. Stellen Sie sie dort auf, wo Sie große Scheine annehmen, nicht im Hinterzimmer.
- Eine Regel für große Scheine. Legen Sie fest, ab welchem Nennwert Fühlen, Sehen, Kippen immer Pflicht ist und bei wie kleinem Einkauf Sie einen sehr großen Schein annehmen. Hängen Sie das auch an der Theke aus, damit es nicht wie Ihre persönliche Entscheidung wirkt.
- Ordnung beim Bargeld in der Kasse. Große Scheine gehören in ein eigenes Fach oder unter den Einsatz, und an der Theke sollten nicht viele große Scheine liegen bleiben. Das regelmäßige Abschöpfen von Bargeld behandelt der Artikel zur Sicherheit im Laden.
- Kartenzahlung bei großen Beträgen. Zahlt ein Kunde einen großen Betrag, bieten Sie Kartenzahlung an. Was Karte und Bargeld Sie jeweils kosten, behandelt Karte oder Bargeld? Was beides wirklich kostet.
- Im Zweifel eine Kollegin oder einen Kollegen rufen. Sprechen Sie diese Regel laut aus und loben Sie jeden, der sie anwendet, auch wenn der Schein sich als echt herausstellt.

Eine Kamera über der Theke filtert keine falschen Scheine heraus, hilft aber im Nachhinein. Fällt beim Abschluss ein Fehlbetrag auf, können Sie in den Aufnahmen nachsehen, wer wann mit einem großen Schein bezahlt hat. Eine gut sichtbare Kamera schreckt außerdem schon für sich ab: Wer sein Glück mit Falschgeld versucht, wird nicht gern aufgezeichnet. Wo die Kamera hingehört und worauf Sie an der Theke achten sollten, behandelt Ladendiebstahl und Schwund: Was man hinter dem Tresen tun kann.

Häufige Fehler
- Nur das Geld verdächtiger Kunden prüfen. Prüfen Sie nur ab und zu, fühlt sich der Kunde beschuldigt – und durchrutschen lässt man gerade das Geld des gut gekleideten, selbstsicheren Kunden.
- Sich auf ein einzelnes Merkmal verlassen. Ein glänzender Streifen oder eine Markierung, die unter UV-Licht leuchtet, ist kein Beweis: Fälschungen ahmen oft ein oder zwei Merkmale nach.
- Sich auf den Prüfstift verlassen. Er ist bei vielen Scheinen unzuverlässig, funktioniert bei Polymer gar nicht und wiegt Sie in falscher Sicherheit.
- Erst herausgeben, dann prüfen. Sind Wechselgeld beim Kunden und Schein in der Kasse, lässt sich viel schwerer etwas klären.
- Jemanden vor der Schlange beschuldigen. Den ehrlichen Kunden kränken Sie, den unehrlichen machen Sie wütend, und so oder so wird die Situation schlimmer.
- Den Helden spielen. Keine Banknote ist es wert, dass jemand verletzt wird. Will der Kunde den Schein nehmen und gehen, lassen Sie ihn.
- Den falschen Schein wieder in Umlauf bringen. Einen Schein, den Sie als falsch erkannt haben, dürfen Sie nicht weitergeben, auch wenn Sie ihn selbst so bekommen haben.
- Die Verkaufskraft automatisch bestrafen. Hat sie die Regel befolgt, ist der Fehlbetrag das Risiko des Ladens. Gibt es vorab keine Regel, wird jeder Fall zum Streit.
Checkliste für die Verkaufskraft
Diese Liste sollten Sie ausdrucken und neben der Beschreibung der Zentralbank unter die Theke legen. Sie ist kurz, weil an der Theke keine Zeit ist, lange Vorschriften zu lesen, aber jeder wichtige Schritt steht darin.
- Ich prüfe jeden größeren Schein, von allen, immer auf die gleiche Weise: fühlen, sehen, kippen.
- Der Schein bleibt auf der Theke oder in meiner Hand, bis ich ihn geprüft und das Wechselgeld herausgegeben habe.
- Immer nur ein Bargeldvorgang: Ums Wechseln oder Tauschen von Scheinen kümmere ich mich erst, wenn die Zahlung abgeschlossen ist.
- Im Zweifel vergleiche ich mit einem echten Schein, halte ihn unter die UV-Lampe oder rufe eine Kollegin oder einen Kollegen.
- Wirkt ein Schein verdächtig, sage ich das ruhig und höflich, beschuldige niemanden und bitte um eine andere Zahlungsart.
- Einen verdächtigen Schein lege ich nicht in die Kasse und gebe ihn nicht weiter; ich halte mich an die örtlichen Regeln.
- Ich notiere Uhrzeit, Nennwert und was ich gesehen habe, und sage der Leitung noch während der Schicht Bescheid.
- Wird die Situation bedrohlich, gehe ich kein Risiko ein: Meine Sicherheit geht jeder Banknote vor.
Zusammenfassung
- Prüfen Sie jeden größeren Schein auf die gleiche Weise: fühlen, sehen, kippen – Material und erhabener Druck, Wasserzeichen und Sicherheitsfaden, farbwechselndes Merkmal und Hologramm.
- Verlassen Sie sich nicht auf ein einzelnes Merkmal; im Zweifel vergleichen Sie mit einem Schein, der sicher echt ist, oder halten ihn unter eine UV-Lampe.
- Seien Sie am aufmerksamsten zu Stoßzeiten, abends, im Feiertagsgeschäft und wenn ein großer Schein mit einem kleinen Einkauf kommt – vor allem, wenn der Kunde drängt oder das Wechselgeld in kleineren Scheinen will.
- Wirkt ein Schein verdächtig, bleiben Sie ruhig, beschuldigen Sie niemanden, rufen Sie eine Kollegin oder einen Kollegen und bitten Sie um eine andere Zahlungsart; Ihre eigene Sicherheit geht vor.
- Die Regeln zum Einbehalten, Melden und Abgeben von Falschgeld sind von Ort zu Ort verschieden – informieren Sie sich über die örtlichen Vorschriften und fragen Sie Ihre Bank.
- Fällt es erst später auf, erfassen Sie den Fehlbetrag gesondert und legen Sie vorab fest, wer ihn trägt; geben Sie der Verkaufskraft nicht unüberlegt die Schuld.
- Um einen falschen 100-Einheiten-Schein auszugleichen, braucht es bei 25 Prozent Marge 400 Einheiten Umsatz – Schulung und UV-Lampe kosten weit weniger.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich an der Theke schnell eine falsche Banknote?
Die schnellste Methode ist fühlen, sehen, kippen: Fühlen Sie das Material des Scheins und den erhabenen Druck, halten Sie ihn gegen das Licht und suchen Sie Wasserzeichen und Sicherheitsfaden, dann kippen Sie ihn und achten auf das farbwechselnde Merkmal und das Hologramm. Mit etwas Übung dauert das fünf bis zehn Sekunden. Achten Sie nicht auf ein einzelnes Merkmal, sondern auf mehrere zusammen, denn Fälschungen ahmen oft ein oder zwei Zeichen nach. Stimmt etwas nicht, vergleichen Sie mit einem Schein, der sicher echt ist.
Welche Sicherheitsmerkmale haben Banknoten?
Die meisten modernen Banknoten haben fühlbaren erhabenen Druck, ein Wasserzeichen, einen Sicherheitsfaden, ein Durchsichtsregister oder bei Polymerscheinen ein durchsichtiges Fenster, ein farbwechselndes Merkmal, ein Hologramm oder einen Folienstreifen, Mikroschrift und unter UV-Licht sichtbare Markierungen. Welches Merkmal genau wo sitzt, unterscheidet sich je nach Währung und Banknotenserie. Lernen Sie die Ihrer Währung anhand der offiziellen Beschreibung der ausgebenden Zentralbank. Drucken Sie sie aus und legen Sie sie unter die Theke, damit auch das Team sie sieht.
Lohnt sich eine UV-Lampe für die Theke?
Eine kleine UV-Lampe ist nicht teuer und macht die zweite, gründlichere Prüfung schnell. Das Papier echter Scheine leuchtet unter UV-Licht meist nicht, die eingebetteten Fasern und Markierungen leuchten aber farbig auf. Auch eine gute Fälschung kann eine UV-Markierung zeigen, die Lampe ist also eine Hilfe, nicht der Entscheider. Zusammen mit Fühlen und Gegenlicht hilft sie aber sehr, vor allem abends und zu Stoßzeiten.
Wie zuverlässig ist ein Falschgeld-Prüfstift?
Ein Prüfstift reagiert nur auf bestimmte Papiersorten und ist deshalb bei vielen Scheinen unzuverlässig. Bei Polymerscheinen funktioniert er gar nicht, und auch eine Fälschung auf behandeltem Papier kann ihn bestehen. Sein größtes Problem: Er wiegt in falscher Sicherheit – wegen des Stifts prüft die Verkaufskraft die anderen Merkmale nicht. Wenn Sie einen verwenden, dann nur als ein Zeichen unter vielen, nicht als Grundlage Ihrer Entscheidung.
Wann ist das Risiko von Falschgeld im Laden am höchsten?
Zu Stoßzeiten und bei langen Schlangen, abends bei schlechtem Licht, im Feiertagsgeschäft und an Markttagen, wenn viel Bargeld im Umlauf ist und viele unbekannte Kunden kommen. Verdächtig ist das Muster, wenn jemand einen winzigen Einkauf mit einem großen Schein bezahlt, Sie drängt, ablenkt oder das Wechselgeld in kleineren Scheinen will. Riskanter ist es auch, wenn eine einzelne, neue Verkaufskraft oder eine Aushilfe an der Theke steht. Nichts davon ist ein Beweis, nur Zeichen dafür, dass Sie jetzt zweimal hinsehen sollten.
Was sage ich dem Kunden, wenn ein Schein verdächtig wirkt?
Bleiben Sie ruhig und höflich, und sprechen Sie über den Schein, nicht über den Kunden. Ein guter Satz ist: „Einen Moment, den sehe ich mir genauer an – wir prüfen jeden größeren Schein.“ Wirkt er dann immer noch verdächtig, lassen Sie Ihre Kollegin oder Ihren Kollegen ebenfalls draufschauen und bitten um eine andere Zahlungsart, etwa Karte oder einen anderen Schein. Sagen Sie nicht, dass er falsch ist, und fragen Sie nicht, woher er stammt, denn der Kunde weiß es höchstwahrscheinlich selbst nicht.
Muss ich den falschen Schein einbehalten?
Das hängt von den örtlichen Regeln ab und ist von Land zu Land verschieden: Mancherorts muss ein verdächtiger Schein einbehalten und der Bank oder den Behörden übergeben werden, anderswo ist das Verfahren anders. Informieren Sie sich über die örtlichen Vorschriften, fragen Sie Ihre Bank und schreiben Sie die Regel für das Team auf. Wenn Sie ihn einbehalten, sagen Sie es dem Kunden ruhig und notieren Sie, wann und wie Sie ihn bekommen haben. Wird die Situation bedrohlich, geht Ihre eigene Sicherheit jeder Banknote vor.
Bekomme ich mein Geld zurück, wenn ich einen falschen Schein angenommen habe?
In den meisten Fällen nicht: Für einen falschen Schein zahlt in der Regel niemand eine Entschädigung, weder die Bank noch die Zentralbank. Auch die meisten Versicherungen decken ihn nicht. Was für Sie gilt, bestimmen die örtlichen Regeln und Ihr Versicherungsvertrag, fragen Sie also Ihre Bank und Ihre Versicherung. Am sichersten ist deshalb Vorbeugung: Schulung und sorgfältiges Prüfen an der Theke.
Was tun, wenn wir erst beim Abschluss merken, dass wir einen falschen Schein angenommen haben?
Erfassen Sie den Fehlbetrag beim Kassensturz gesondert und notieren Sie dazu, dass er durch einen falschen Schein entstanden ist, welcher Nennwert, an welchem Tag und in welcher Schicht. Legen Sie den Schein beiseite, nicht zurück in die Kasse, und folgen Sie den örtlichen Regeln. Fragen Sie die Verkaufskraft dieser Schicht, ob sie sich an die Situation erinnert, und wenn Sie eine Kamera haben, sehen Sie die Zahlungen mit großen Scheinen nach. Die Schritte des Schichtabschlusses behandelt unser Artikel zu Schichtabschluss und Kassensturz.
Darf ich den Wert eines falschen Scheins vom Lohn der Verkaufskraft abziehen?
Das hängt von den örtlichen Regeln und dem Arbeitsvertrag ab und ist vielerorts eingeschränkt, fragen Sie also Ihre Steuerberatung. In den meisten Läden ist ein falscher Schein ein Geschäftsrisiko, das der Laden trägt, vor allem wenn die Verkaufskraft die Regel befolgt hat. Entscheidend ist, vorab eine klare interne Regel zu haben, die alle kennen. Wenn Sie der Verkaufskraft unüberlegt die Schuld geben, sagt sie beim nächsten verdächtigen Schein nichts mehr.
Wie viel Umsatz braucht es, um einen falschen Schein auszugleichen?
Teilen Sie den Fehlbetrag durch Ihre Marge. Im Beispiel des Artikels kommt ein falscher 100-Einheiten-Schein bei 25 Prozent Marge mit 400 Einheiten Umsatz zurück, das sind bei einem durchschnittlichen Warenkorb von 8 Einheiten 50 Verkäufe. Bei 20 Prozent Marge braucht es dafür 500 Einheiten Umsatz. Deshalb lohnen sich Schulung und UV-Lampe, selbst wenn nur ein falscher Schein im Jahr durchrutscht.
Wie bringe ich meiner Verkaufskraft bei, Falschgeld zu erkennen?
Nehmen Sie einen Schein, der sicher echt ist, und zeigen Sie daran die Sicherheitsmerkmale: Lassen Sie die Verkaufskraft ihn fühlen, gegen das Licht halten und kippen. Üben Sie die Abfolge fühlen, sehen, kippen gemeinsam, zusammen mit den Beispielsätzen für den Kunden. Legen Sie die Beschreibung der Zentralbank und die Checkliste unter die Theke. Sprechen Sie die Regel auch laut aus: Im Zweifel ruft man eine Kollegin oder einen Kollegen, und niemand bekommt dafür eine Bemerkung zu hören.
Sagen Sie den Produktnamen — und er steht an der Kasse.
Boltom App nimmt Ihnen die Arbeit hinter der Theke ab. Ein Produkt finden Sie über sein Foto oder indem Sie den Namen einfach aussprechen — ohne Codes, ohne Zettel. Was aus dem Regal geht oder in der Tonne landet, wird direkt dort erfasst, nicht in einem Heft. Die App arbeitet neben Ihrer vorhandenen Kasse, nicht an ihrer Stelle.
- Schnellcode mit Foto — oder sagen Sie den Produktnamen, und die Kasse findet ihn.
- Eigenverbrauch mit drei Fingertipps, auf den Namen der erfassenden Person.
- Täglicher Verderb samt Grund: abgelaufen, zerbrochen, unverkäuflich — in Geld summiert.
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